HOTZ lässt Gesundheitsbotschafter ausbilden

Als erstes Unternehmen im Odenwaldkreis werden damit Maßstäbe gesetzt

01.03.2022

In Sachen Gesundheit am Arbeitsplatz arbeitet HOTZ Dialogmarketing schon länger vertrauensvoll mit der BARMER zusammen. Warum nicht mal etwas Neues wagen und damit sogar Maßstäbe setzen? Gesagt, getan. Und Marco Schöpp von der Erbacher Geschäftsstelle der BARMER kann bestätigen, dass HOTZ Dialogmarketing das erste Unternehmen im Odenwaldkreis ist, das mit der Schulung von gleich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gesundheitsbotschaftern Neuland betreten hat.

Die Schulung ist in diesen Tagen zu Ende gegangen und stolz können Fabian Floch, Manuela Ihrig, Caroline Janßen, Svenja Stahl, Lena Waldhaus und Michelle Wipplinger ihre Zertifikate als Gesundheitsbotschafter entgegennehmen.

An insgesamt vier ganztägigen Schulungseinheiten wurden sie von Thomas Reiser angeleitet, um das erworbene Wissen im Betrieb weitergeben zu können. Thomas Reiser ist Berater im Gesundheitsmanagement und legt selbst Hand an, wenn es um die Ergonomie am Arbeitsplatz geht. Ist der Bürostuhl richtig eingestellt? Stimmt der Blick auf den Monitor? Wie sehen Ausgleichsübungen an einem Computerarbeitsplatz aus? Was können "Vielsitzer" beispielsweise zur Lockerung der Schulter- und Nackenmuskulatur und der Unterarme tun? Und zum Volksleiden "Rücken" weiß er einiges zu sagen.

Die Gesundheitsbotschafter werden als Multiplikatoren im Unternehmen eingesetzt, was für Manuela Ihrig und Michelle Wipplinger bedeutet, dass die Gesundheitsthemen und -übungen in ihre Planungen mit einfließen. Sie zeichnen bei HOTZ für die interne Planung der Arbeitseinsätze verantwortlich. Caroline Janßen gehört zum Coachingteam und ist zuständig für die Einarbeitung neuer Kräfte im Unternehmen. Wer in das Team aufgenommen wird, kommt damit also von Beginn an in den Genuss des betrieblichen Gesundheitsprogramms. "Die Gesundheit unserer mittlerweile über sechzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns extrem wichtig", sagt dazu Geschäftsführer Stefan Hotz. "Wir waren uns einig, dass wir nicht nur darüber sprechen wollen, sondern auch aktiv etwas dafür tun wollen."

Auslöser für die Gründung des gemeinsamen Projekts "Zertifizierung Gesundheitsbotschafter bei HOTZ" war nicht zuletzt die Sorge um die Entwicklung des krankheitsbedingten Ausfalls im vergangenen Jahr. Die Idee, ein eigenes betriebliches Gesundheitsprogramm einzurichten, kam so gut an, dass unter den Interessierten ausgewählt werden musste. Getroffen worden ist die auf sechs Personen begrenzte Wahl nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt, dass in regelmäßigen Zyklen in den einzelnen Büros die vorbeugenden Maßnahmen umgesetzt werden können.